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Blinker nachrüsten am E-Scooter?

Ab 2027 sind sie Pflicht, aber viele von uns wollen schon JETZT mehr Sicherheit. Wer lässt beim Abbiegen schon gerne den Lenker los, um Handzeichen zu geben? 

Aber Vorsicht: Einfach irgendwelche Blinker – egal ob vorn oder hinten – anbauen kann teuer werden!

Das sieht der Gesetzgeber vor:

Wer den Scooter-Akku anzapft, riskiert das Erlöschen der ABE.

Aber: Akku-Blinker mit offiziellem Prüfzeichen sind erlaubt.

Geheimtipp: Smart-Helme mit Blinkfunktion sind rechtlich völlig unbedenklich und bringen das Licht auf Augenhöhe der Autofahrer.

Wer keine Lust auf Ärger hat, kann so vorgehen:

Kabellose Funk-Blinker: Dies ist der sicherste Weg für die ABE. Diese Blinker haben einen eigenen Akku und werden per Funk-Fernbedienung am Lenker gesteuert. Da sie nicht in die Fahrzeug-Elektronik eingreifen, bleibt die ABE unberührt.

Prüfzeichen: Achtet unbedingt darauf, dass die Blinker eine K-Nummer oder ein E-Prüfzeichen haben. Ohne dieses Siegel gelten sie als bloße "Deko" und können bei einer Kontrolle zum Problem werden.

Beispiel RCB: Hinten am RCB D7 bietet sich die Montage direkt am hinteren Schutzblech oder an den seitlichen Streben förmlich an – entsprechende Bohrungen sind werksseitig vorhanden, auch die Kabel liegen bereits unter dem Trittbrett. Achtet darauf, dass die Blinker mindestens 180 mm (EU-Norm) bzw. 240 mm (StVZO) auseinander liegen, damit sie von Autofahrern eindeutig als Fahrtrichtungsanzeiger erkannt werden. Aber: Auch das ist – streng genommen – verboten und kann zum Erlöschen der ABE führen, obwohl die zusätzlichen Blinker eindeutig zu mehr Sicherheit beitragen. Eine Änderung der Gesetze ist bedauerloicherweise nicht in Sicht. 

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