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12. Juni 2026

#RideFair auf dem E-Scooter

Warum Rücksicht und fetter Fahrspaß auf dem E-Scooter perfekt zusammenpassen

Der Sommer ist da, die Straßen sind trocken und die Akkus voll geladen. Kurz gesagt: Es ist absolute E-Scooter-Höchstsaison! Egal ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit, beim schnellen Erledigen von Einkäufen oder bei der entspannten Wochenendtour – das lautlose Dahingleiten auf zwei Rädern macht einfach riesigen Spaß und ist aus der urbanen Mobilität nicht mehr wegzudenken.

Doch wer ehrlich ist, weiß auch: Im dichten Stadtverkehr fliegen zwischen Autofahrern, Fußgängern, Radlern und uns E-Scooter-Fahrern hin und wieder die Fetzen. Das muss nicht sein!

Deshalb starten wir heute bei Scoot it! unsere neue Kampagne: #RideFair. Unser Ziel? Wir wollen zeigen, dass ein wertschätzendes Miteinander, maximale Sicherheit und echter Fahrspaß keine Gegensätze sind. Wenn wir alle die Spielregeln kennen und ein bisschen aufeinander achten, kommen wir alle entspannter ans Ziel.

Die drei Säulen von #RideFair

Unsere Kampagne steht auf drei einfachen Pfeilern, die jeder von uns sofort im Alltag umsetzen kann:

1. Wertschätzendes Miteinander & Rücksicht

Der Straßenraum gehört uns allen. Ein kurzes Handzeichen beim Abbiegen, ein freundliches Danke an Fußgänger, wenn man die Klingel benutzt hat, oder das ordentliche Abstellen des Scooters am Straßenrand (ohne Gehwege oder Rollstuhlrampen zu blockieren) verändert das Image unserer Community schlagartig zum Positiven.

2. Sicherheit (Der Kopf ist deine Knautschzone)

Auch wenn es in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für E-Scooter gibt: Fahrt bitte mit Kopfschutz! Die Unfallstatistiken zeigen deutlich, dass weit über 80 % der schweren Verletzungen bei Stürzen den Kopf- und Gesichtsbereich betreffen. Ein cleaner Skate- oder Fahrradhelm zerstört nicht eure Frisur, sondern schützt im Ernstfall euer wertvollstes Gut.

3. Fahrspaß pur

Wer sicher und mit freiem Kopf unterwegs ist, hat einfach mehr vom Fahren. Wenn man weiß, was man darf und wo die eigenen Grenzen liegen, fallen Stress und die Angst vor Kontrollen komplett weg. So bleibt genau das übrig, worum es uns eigentlich geht: Die pure Freude an moderner, flexibler Mobilität.

Regeln? Ja, aber leicht erklärt!

Niemand hat Lust, vor der Fahrt ein dickes Gesetzbuch zu wälzen. Deshalb brechen wir die wichtigsten Verkehrsregeln für euch auf das Wesentliche herunter – ganz ohne Beamtendeutsch, sondern direkt aus der Praxis für die Praxis.

Ein perfektes Beispiel aus dem täglichen Berufsverkehr haben wir frisch auf unserem neuen Kampagnen-Plakat „Rechts vorbei? So geht’s richtig.“ thematisiert:

  • Die rote Ampel – Was ist erlaubt? Die Autos stehen Stoßstange an Stoßstange im Stau. Darfst du rechts vorbeiziehen? Ja, das ist grundsätzlich erlaubt! Radfahrer und E-Scooter dürfen stehende Fahrzeugkolonnen rechts überholen.
  • Das große ABER: Das gilt nur, wenn wirklich genügend Platz vorhanden ist und die Autos absolut stillstehen.
  • Ampel springt auf Grün? Dann nicht mehr! Sobald der Verkehr wieder rollt, erlischt dieses Sonderrecht sofort. Dann gilt wieder das normale Rechtsfahrgebot und das Durchquetschen wird brandgefährlich.
  • Das Wichtigste: Keine Gefahr für andere. Fußgänger, die vielleicht gerade zwischen den Autos die Straße überqueren, haben absolute Priorität. Rücksicht geht immer vor!

Die drei Säulen von #RideFair

Unsere Kampagne steht auf drei einfachen Pfeilern, die jeder von uns sofort im Alltag umsetzen kann:

1. Wertschätzendes Miteinander & Rücksicht

Der Straßenraum gehört uns allen. Ein kurzes Handzeichen beim Abbiegen, ein freundliches Danke an Fußgänger, wenn man die Klingel benutzt hat, oder das ordentliche Abstellen des Scooters am Straßenrand (ohne Gehwege oder Rollstuhlrampen zu blockieren) verändert das Image unserer Community schlagartig zum Positiven.

2. Sicherheit (Der Kopf ist deine Knautschzone)

Auch wenn es in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für E-Scooter gibt: Fahrt bitte mit Kopfschutz! Die Unfallstatistiken zeigen deutlich, dass weit über 80 % der schweren Verletzungen bei Stürzen den Kopf- und Gesichtsbereich betreffen. Ein cleaner Skate- oder Fahrradhelm zerstört nicht eure Frisur, sondern schützt im Ernstfall euer wertvollstes Gut.

3. Fahrspaß pur

Wer sicher und mit freiem Kopf unterwegs ist, hat einfach mehr vom Fahren. Wenn man weiß, was man darf und wo die eigenen Grenzen liegen, fallen Stress und die Angst vor Kontrollen komplett weg. So bleibt genau das übrig, worum es uns eigentlich geht: Die pure Freude an moderner, flexibler Mobilität.

Seid dabei und werdet Teil von #RideFair!

Wir wollen nicht nur theoretisch darüber schreiben, sondern die Kampagne gemeinsam mit euch auf die Straße bringen. Achtet bei eurer nächsten Tour einfach mal bewusst auf ein faires Miteinander.

👉 Jetzt seid ihr gefragt: Wo erlebt ihr im Alltag die größten Missverständnisse zwischen E-Scootern und anderen Verkehrsteilnehmern? Welche Regel sollte eurer Meinung nach viel klarer kommuniziert werden?

Schreibt uns eure Erfahrungen, Meinungen und Tipps unten in die Kommentare und diskutiert mit uns!

Euer Team von Scoot it!

E-Scooter und der ÖPNV – Was gilt in Bus und Bahn?

Ein riesiger Pluspunkt der urbanen Mobilität ist die Kombination aus E-Scooter und öffentlichen Verkehrsmitteln – die sogenannte „letzte Meile“. Doch gerade hier herrscht seit dem Frühjahr 2024 massive Verwirrung, da viele städtische Verkehrsbetriebe (wie die WSW in Wuppertal, die KVB in Köln oder die Rheinbahn in Düsseldorf) ein generelles Mitnahmeverbot für E-Scooter in ihren Bussen und Straßenbahnen verhängt haben.

Damit ihr an der Haltestelle keine böse Überraschung erlebt, hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Das Verbot in Bussen und Straßenbahnen: Aufgrund von Sicherheitsbedenken der Verkehrsunternehmen bezüglich der Brandsicherheit der Akkus dürfen E-Scooter in den allermeisten städtischen Linienbussen und Tram-Bahnen aktuell nicht mehr mitgenommen werden.
  • Die Ausnahme (Deutsche Bahn): In den Zügen der Deutschen Bahn (S-Bahn, Regionalbahn, RE und auch im Fernverkehr) ist die Mitnahme weiterhin erlaubt. Einzige Voraussetzung: Der Scooter muss zusammengeklappt sein und unter dem Sitz oder in der Gepäckablage verstaut werden. Dann gilt er rechtlich als kostenloses Handgepäck.
  • Das #RideFair-Prinzip in den Öffis: Wenn ihr euren klappbaren Scooter in der Erlaubniszone (wie der S-Bahn) mitnehmt, nehmt auch hier Rücksicht. Blockiert keine Rollstuhl- oder Kinderwagenplätze, klappt den Roller vor dem Einsteigen zusammen und sorgt dafür, dass andere Fahrgäste im vollen Zug nicht an schmutzigen Reifen oder Trittbrettern hängen bleiben.

Der größte Irrtum: „Alkohol auf dem Scooter ist wie Fahrradfahren“

Das ist der wohl teuerste und gefährlichste Mythos in der E-Scooter-Szene. Viele denken, wer nach ein, zwei Bier nicht mehr Auto fährt, schwingt sich einfach auf den Roller. Das kann nicht nur lebensgefährlich werden, sondern auch ganz schnell den Führerschein kosten!

Fakt ist: Rechtlich gesehen ist ein E-Scooter ein Kraftfahrzeug (genauer: ein Elektrokleinstfahrzeug). Für uns gelten daher exakt dieselben strengen Promillegrenzen wie für Autofahrer – und NICHT die laxeren Regeln für Fahrradfahrer!

📊 Die harten Fakten zur Promillegrenze:

  • Die 0,0-Promille-Grenze: Für alle Fahranfänger in der Probezeit und für alle Fahrer unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot. Wer hier mit auch nur minimalem Alkoholwert erwischt wird, ist sofort mit 250 €, Punkten und einer Verlängerung der Probezeit dabei.
  • Ab 0,5 Promille (Ordnungswidrigkeit): Wer im Bereich von 0,5 bis 1,09 Promille ohne auffälliges Fahrverhalten erwischt wird, zahlt beim ersten Mal schlappe 500 € Bußgeld, kassiert 2 Punkte in Flensburg und bekommt 1 Monat Fahrverbot – und zwar für alle Kraftfahrzeuge (inklusive Auto!).
  • Ab 1,1 Promille (Straftat): Ab hier befinden wir uns im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Das ist keine Ordnungswidrigkeit mehr, sondern eine handfeste Straftat. Die Folge: Entzug der Fahrerlaubnis für lange Zeit, eine saftige Geldstrafe (oft ein Monatsgehalt) oder sogar eine Freiheitsstrafe.
  • Die Falle ab 0,3 Promille: Schon ab 0,3 Promille drohen strafrechtliche Konsequenzen und der Entzug des Führerscheins, wenn man Schlangenlinien fährt, einen Unfall baut oder die Fahrweise „alkoholtypisch“ auffällig ist.

Warum Alkohol und kleine 10-Zoll-Reifen sich hassen

Mal ganz abgesehen vom Gesetz: Alkohol schränkt das Reaktionsvermögen und das Gleichgewicht ein. Während man auf dem Fahrrad durch die großen Räder noch einiges an Balancefehler ausgleichen kann, verzeihen die kleinen Reifen des E-Scooters absolut gar nichts.

Ein kleiner Schlenker durch den Tunnelblick, das zu späte Erkennen einer Bordsteinkante – und der Abflug vornüber ist vorprogrammiert. Nicht umsonst passieren die meisten schweren E-Scooter-Unfälle in den späten Abend- und Nachtstunden am Wochenende.

Das #RideFair-Fazit: Wer feiert und trinkt, lässt den Scooter am Straßenrand stehen und nimmt das Taxi, die Bahn oder geht zu Fuß. Das ist echter Fahrspaß mit Verantwortung.

👉 Hand aufs Herz: Wolltet ihr nach einer Party auch schon mal spontan auf den Scooter steigen und habt im letzten Moment an euren Führerschein gedacht? Oder ist euch gar nicht bewusst gewesen, dass hier die Auto-Regeln gelten? Schreibt es uns in die Kommentare!

E-Scooter auf dem Gehweg? Lieber nicht! 🛑🚶‍♂️

Wir alle kennen die Situation: Die Straße ist holprig, der Radweg plötzlich zu Ende – und der glatte, frisch gepflasterte Gehweg nebenan sieht einfach verdammt verlockend aus. Doch genau hier gilt das absolute Tabu der E-Scooter-Welt.

Der Gehweg gehört den Fußgängern, und das hat verdammt gute Gründe. Wer hier mit 20 km/h an spielenden Kindern, älteren Menschen oder Passanten vorbeirauscht, sorgt nicht nur für Angst und Schrecken, sondern riskiert auch ein saftiges Bußgeld.

Was sagt das Gesetz zum Gehweg-Verbot?

  • Ganz klares Verbot: E-Scooter sind rechtlich Kraftfahrzeuge. Gehwege und Fußgängerzonen sind für uns absolut tabu – es sei denn, das Zusatzschild „E-Scooter frei“ erlaubt es explizit. Das normale Schild „Radfahrer frei“ gilt übrigens nicht für E-Scooter!
  • Wo müsst ihr fahren? Ihr müsst zwingend den Radweg oder die Fahrradstraße nutzen. Gibt es keinen Radweg, geht es ab auf die Straße.
  • Das wird teuer: Wer trotzdem auf dem Gehweg erwischt wird, zahlt seit dem neuen Bußgeldkatalog standardmäßig 15 bis 30 Euro Strafe. Kommt es dabei zu einer Gefährdung oder gar einem Unfall, wird es noch deutlich teurer.

Warum der Gehweg für Scooter-Fahrer eine schlechte Idee ist

Abseits des Bußgeldes ist der Gehweg für uns selbst oft eine absolute Gefahrenzone. Fußgänger bewegen sich unberechenbar – sie bleiben spontan stehen, wechseln die Richtung oder treten plötzlich aus Ladentüren heraus. Da E-Scooter fast lautlos sind, hört uns niemand kommen. Bei 20 km/h ist der Bremsweg auf engen Gehwegen viel zu lang, um noch rechtzeitig zu reagieren.

Dazu kommen die klassischen „Fallen“ wie tiefe Absätze, Fußgänger-Inseln oder Mülltonnen, die bei den kleinen Reifen unserer Scooter blitzschnell zum schmerzhaften Abflug führen können.

Das #RideFair-Fazit für den Gehweg: Wenn es mal gar nicht anders geht und ihr eine Fußgängerzone oder einen Gehweg nutzen müsst, um ans Ziel zu kommen: Absteigen und schieben! Das bricht niemandem einen Zacken aus der Krone, schont euren Geldbeutel und zeigt allen anderen Verkehrsteilnehmern, dass wir E-Scooter-Fahrer Rücksicht im Blut haben.

👉 Wie sieht das bei euch aus? Erwischt ihr euch manchmal selbst dabei, wie ihr auf den Gehweg ausweicht, weil die Straße zu schlecht oder gefährlich wirkt? Was müsste sich an den Radwegen ändern, damit der Gehweg gar nicht erst verlockend wird? Schreibt es uns in die Kommentare!

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