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3. Juni 2026

VMAX VX6: Brutal und legal

2.750 Watt Peakleistung sind eine Kampfansage. Das Ganze mal zwei ist mehr als ein Statement! 🔥

Da kommt was auf die Scooter-Szene zu: Ungedrosselt schafft der neue VX6 bis zu 80 km/h. (Grafik KI-generiert)

2.750 Watt Peakleistung ist eine aggressive Kampfansage. Das Ganze mal zwei ist allerdings weit mehr als ein reines Statement: Es ist die Kampfansage an die gesamte E-Scooter-Oberklasse. VMAX stellt an sich selbst den unmissverständlichen Anspruch, den stärksten Scooter auf den Markt zu bringen. Mit dem neuen VMAX VX6 rollt ein echtes Kraftpaket im edlen Schwarzmatt an, das optisch wie technisch direkt aus den Hallen von Bruce Wayne stammen könnte. Wir haben uns das neue Flaggschiff vor Verkaufsbeginn einmal genauer angeschaut.

Der neue Vmax macht auch Offroad eine gute Figur – dafür sorgen endlose Power und ein Dual Drive, die hohe Bodenfreiheit und die 11 Zoll-Bereifung mit breiter Auflagefläche. (Grafik: KI-generiert)

Brachiale 5.500 Watt – Braucht man das bei 22 km/h?

Die nackten Zahlen des VX6 lassen jeden Technik-Fan mit der Zunge schnalzen: Zwei Motoren, die zusammen eine atemberaubende Peakleistung von 5.500 Watt auf den Asphalt werfen. Doch sofort schießt einem die logische Frage in den Kopf: Macht diese brachiale Leistung bei der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 22 km/h überhaupt Sinn?

Hier muss man einen Blick über den großen Teich werfen. In den USA herrschen völlig andere Rahmenbedingungen – dort darf deutlich schneller gefahren und spürbar mehr Leistung abgerufen werden. Der VX6 wurde als globales Kraftpaket konzipiert und zeigt dort sein volles Potenzial: Abseits der deutschen Zulassungsregeln (ABE) rennt der Bolide nämlich bis zu 80 km/h schnell!

In Deutschland spürt man diese unbändige Kraft zwar nicht im Topspeed, dafür aber umso heftiger beim Antritt und an Steigungen. Mit einer Steigfähigkeit von sage und schreibe 45 Prozent gibt es praktisch keinen Berg im deutschsprachigen Raum, den dieser Scooter nicht mühelos bezwingt.

Akku-Power & der 17-Ampere-Laderekord

Im Inneren des VX6 schlummert ein massives 52-Volt-System mit satten 31,5 Ah. Der Akku ist fest verbaut. Auf die Frage nach einem Wechselakku winkt VMAX-Geschäftsführer Max Engel gelassen ab: Aufgrund der enormen Performance und Kapazität sei das „gar nicht nötig“.

Unter Laborbedingungen (getestet wird bei VMAX übrigens praxisnah bei konstanten 20 km/h) verspricht das System eine Reichweite von bis zu 130 Kilometern. Fahrspaß pur ohne Reichweitenangst.

Und wenn der Akku doch mal leer ist? Dann setzt VMAX neue Maßstäbe beim Laden. Der VX6 besitzt zwei Ladebuchsen (jeweils links und rechts am Chassis). Im Lieferumfang befinden sich direkt zwei Schnellladegeräte, die jeweils 8,5 Ampere in die Zellen jagen. Das macht in Summe unvorstellbare 17 Ampere Ladestrom! Das Ergebnis: Die riesige Fuhre ist in gerade einmal zwei Stunden wieder komplett startklar.

Mit dem neuen Boliden rollt eine neue Klasse auf die Community zu. Zum Verkaufsstart möchte man sich (noch) nicht festlegen. (Grafik: KI-generiert)

Luxus-Features statt "Letzte-Meile-Flitzer"

Eines ist klar: Mit einem Eigengewicht von 42 Kilogramm ist der VX6 kein Scooter, den man mal eben locker in den Kofferraum wirft oder die Treppe zur U-Bahn hinunterträgt. Das ist kein „Letzte-Meile-Scooter“, sondern ein marathonschweres Reisemobil, das dafür mit einer maximalen Zuladung von 150 Kilogramm extrem robust aufgestellt ist.

Max Engel verspricht für das neue Flaggschiff zudem eine Reihe exklusiver Komfort-Features:

  • Intelligentes Lichtsystem: Lichtautomatik und echtes Fernlicht für maximale Sicht.
  • Präzision im Cockpit: Eine extrem genaue Restreichweitenanzeige.
  • Edle Haptik: Lenkergriffe aus feinstem Lederimitat inklusive stylischer Ziernähte und ergonomischer Handballenauflagen.

Wann kommt das Batmobil?

Der finale Release verzögert sich aktuell noch um ein kleines Detail: die Software. Die Entwicklungsabteilung arbeitet derzeit auf Hochdruck an der Firmware, um direkt zum Start OTA-Updates (Over-the-Air) via App zu integrieren. Der Rollout des Flaggschiffes ist in absehbarer Zeit noch in diesem Jahr geplant. Geschäftsführer Max Engel zeigt sich „guter Dinge“, möchte sich auf einen konkreten Stichtag im Kalender jedoch verständlicherweise noch nicht festnageln lassen. Beim Preis hüllt man sich in Schweigen – es dürften jedoch mehr als 2.000 Euro über die Ladentheke gehen, wenn der VX6 lieferbar sein wird. Wir bleiben dran.

Unser Fazit: Der VMAX VX6 wird ein absolutes Ausnahme-Fahrzeug. Wer unbändige Allrad-Power, bahnbrechende Ladezeiten und martialische Optik sucht, sollte schon mal anfangen zu sparen.

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